Chardonnay und ich – es ist kompliziert

Dabei hatte ich vor ein paar Jahren einen im Glas, der das Zeug zu einem Lieblingswein hatte. Doch uns kam ein Amoklauf dazwischen. Der Versuch einer zweiten Annäherung.

Bruno und der Traubenadler

Als ich neulich für einen Text keine rechte Idee hatte, stand auf einmal mein Nachbar Bruno vor der Tür. Sechs Flaschen später hatten wir das Problem gelöst.

Ein Winzer wie ein Stahltank

Wenn man Hans Setzer so sieht, in dem perfekt sitzenden Sakko und den frisch geputzten Lederschuhen, dann könnte man ihn auf den ersten Blick unterschätzen. Aber nur so lange, bis man seine Weine probiert hat…

Der Nil fließt durch die Pfalz

Hier auf dem Blog war’s lange Zeit recht ruhig…ich hatte die Freude und die Ehre als Verkoster und Autor am neuen Gault&Millau mitzuarbeiten. Das bedeutete seit Anfang Juni Tag für Tag einen Wein nach dem anderen aufreißen, verkosten, bewerten, drüber schreiben. Da hatte ich keine weiteren Weinkapazitäten. Und nach der letzten G&M-Flasche erfreute ich mich… Read more »

Ich komme wieder

Die große Unbekannte, Die unbekannte Schönheit, Groß aber oho – für die Überschrift für einen Text über das österreichische Weinviertel könnte ich tief in die Kiste mit den angestaubten Floskeln greifen. Denn sie stimmen alle.

Luftspielchen mit einem Chardonnay aus Südtirol

Manche packen ihren Wein sogar in den Mixer, um ihm eine ordentliche Prise Sauerstoff zu gönnen. Kann man natürlich machen – nur wo bleibt da bitteschön der Stil? Weil das Zusammenführen von Luft und Wein aber durchaus Sinn macht, sei es hier erklärt.

Ludwig und Manfred retten die Welt

Zugegeben: das ist ein etwas verwegener Titel für eine Geschichte, die von zwei fränkischen Winzern handelt…

Eine Minivertikale und die Sache mit der Luft

Wikipedia beschreibt es so: „Eine Vertikale ist eine besondere Form der Weinprobe. In einer solchen Probe werden ausschließlich oder ganz überwiegend Weine nur eines einzigen Weingutes probiert, jedoch in der Zeitachse „vertikal“ nach unten.“ Na dann los…

Südtirols geilste Genossenschaft: Terlan

Wer Wein aus Südtirol sagt, der muss Genossenschaften sagen – ihre Mitglieder bearbeiten rund zwei Drittel der 5000 Hektar Rebfläche. Von allen ist mir Terlan in den vergangenen Jahren besonders ans Herz gewachsen. Da trifft es sich gut, dass ihre deutsche PR-Agentur mir vor einiger Zeit zahlreiche Flaschen hat zukommen lassen.

Riesling. Rheingau. Richtig gut.

Vier Rieslinge vom Weingut Kaufmann aus dem Rheingau entkorke und entschraube ich heute. Und wieder mal treten zwei Gläser gegeneinander an: das Gabriel Glas und das Modell „Straight“ aus der Vision-Reihe von Zieher, entworfen vom legendären Dresdner Sommelier Silvio Nitzsche.

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  • Ein Buch, das runtergeht wie ein guter Tropfen

    Jetzt geht’s nicht um Wein. Sondern um ein Buch. Warum? Weil es mir gefallen hat und Essen und Trinken darin die Hauptrolle spielen. Neben der Kunst.

  • Sardinien liegt in München

    Ich habe ein Problem, um das mich sicher der eine oder andere beneidet. Dauernd lädt mich irgendwer zum Essen und Trinken ein. Hier zeigen Winzer ihren neuen Jahrgang, dort stellt ein Konsortium seine Region vor, zwei Tage später findet die Raw Wine in Berlin statt, dann lädt ein berühmter Küchenhersteller zum Dinner…so geht es weiter…. Read more »

  • Rendezvous mit Riesling

    Im Sommer durfte ich drei Tage lang einer von knapp 400 Rieslingverrückten sein. Ich war in Seattle auf dem Riesling Rendezvous eingeladen – herzlichen Dank an Chateau Ste. Michelle – und redete über nichts anderes, trank fast nichts anderes und träumte nachts von Mosel-Steillagen. Feine Sache, ich habe viel gelernt. Die neun wichtigsten Erkenntnisse:

  • Ihr kennt das Piemont? Von wegen!

    Ich bin fremdgegangen. Ich habe mich auf Pfaden abseits von Riesling, Cabernet & Co herumgetrieben. Aber was ich dort erlebt habe, war so sensationell gut, dass ich es einfach aufschreiben muss.

  • Riesling? Rheinhessen!

    Es gibt diese Weingüter, die ich seit Jahren kenne, obwohl ich noch nie einen Wein probiert habe. Einfach weil der Name so einprägsam ist. Battenfeld Spanier ist so ein Betrieb. Er liegt in Rheinhessen und als ich neulich dort unterwegs war, nahm ich in einer ganz wunderbaren Vinothek eine Flasche Riesling mit – den Eisbach… Read more »

  • Aus Solidarität: Sauvignon Blanc aus Österreich

    Liebe Weintrinker, nun kommt es auf uns alle an! Den Winzern in der Steiermark und im Burgenland in Österreich sind kürzlich die Reben reihenweise erfroren. Manche werden in diesem Jahr gar nichts ernten. Deshalb sollten wir ein bisschen was tun: nämlich mehr österreichischen Wein trinken, damit die Winzer wenigstens mit Jahrgängen die bereits in der… Read more »

  • Gereifter Riesling zu den besten Steaks der Welt

    Ich bin verdorben, verloren und verwöhnt! Und das für alle Zeiten. Denn ich durfte einen Fuß in die Hallen des höchsten Fleischgenusses setzen und nun scheint es mir unmöglich, jemals wieder einen profanen Zwiebelrostbraten zu essen. Am Grill stand der wohl beste Metzger und ebenso sensationelle Griller Deutschlands Jürgen David. Die Weine dazu hatte der… Read more »

  • Rote Überraschung: Ein Pinot Noir aus Sancerre

    Ich mag Überraschungen. Und weil ich Überraschungen mag, mag ich meine kleinen, feinen Weinhändler. Wo sonst passiert es einem, dass man einen Laden betritt und begrüßt wird mit den Worten: „Wie schön, dass Sie mal wieder vorbei schauen! Wir haben neulich einen Wein reinbekommen, da musste ich sofort an Sie denken. Den mögen Sie bestimmt.“… Read more »

  • Ein Boeuf, das keines ist.

    Heute mal nix über Wein. Aber über ein Essen, bei dem ich eine Flasche Pinot Noir verkocht habe und das hier deshalb seine Berechtigung hat. Ich esse gerne Fleisch – wenn es dem Tier vor seinem Tod nicht massentierhaltungsmäßig beschissen ging. Ich esse auch gerne vegetarisch, zuhause vertilgen wir Unmengen frisches Gemüse. Was ich aber… Read more »

  • Ich hätte nix verpasst: Sauvignon Blanc aus Venetien

    Es gibt Weine, über die kann ich nur schwer schreiben. Weine, an denen ich nichts auszusetzen habe, von denen ich aber am nächsten Morgen schon wieder vergessen habe, wie sie eigentlich geschmeckt haben – weil sie so beliebig sind, so austauschbar. Dummerweise kann ich an keinem Weinladen vorbei laufen. Immer wieder treibt mich die Sorge,… Read more »